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Ladestationen zwischen Hamburg und dem Supercharger in Wilnsdorf

Auf meiner Fahrt von Hamburg nach Darmstadt und zurück habe ich insgesamt positive Erfahrungen mit den Lademöglichkeiten gemacht.

Auf der A1 sind die Raststätten

Grundbergsee Nord und Süd (A1)

Wildeshausen Nord und Süd (A1)

Tecklenburger Land West und Ost (A1)

Lichtendorf Süd (A1) (direkt erreichbar nur auf der Strecke nordwärts)

mit RWE Ladestationen (22 KW Typ2 und 50 KW CHAdeMO/Jari Level 3) ausgestattet. Leider ist der CHAdeMO-Adapter noch nicht verfügbar  (nach Aussagen des Tesla Service-Mitarbeiters an der Hotline erst im März).

Wenn man weiß, wo die Ladesäulen liegen (siehe Links oben zu meinen entsprechenden Blogeinträgen), müsste es in der Regel gut klappen mit dem Laden.

Ich selbst habe in Wildeshausen Nord, Tecklenburger Land West und Lichtendorf Süd getankt, ohne Probleme.

Wildeshausen

 

In Wildeshausen Süd war (auf der Rückfahrt) die Säule von LKW´s zugeparkt, deren Fahrer nicht erreichbar war. Nachts parken die alles voll, was nur irgend geht.

Der Supercharger in Wilnsdorf liegt direkt an der Ausfahrt im Maxi-Autohof, wenn man drauf fährt, ganz durchfahren bis zum Hotel.

WilnsdorfFür die Anfahrt ein bißchen mehr Power einplanen, da sowohl von Norden kommend als auch von Süden kommend noch einige Steigungen liegen.

Habe dort insgesamt viermal getankt in den drei Tagen, und war immer einer von zwei Tesla Model S, acht Ladeports sind verfügbar.

Als Zeitvertreib gibt es einen Burger King, eine MAXI Autohof Raststätte (mit Bedienung) und dem WC System Sanistop (nur 50 Cent statt der 70 Cent bei Sanifair), eine Spielhalle und die Autobahnkirche. Das Hotel wird man wegen der kurzen Ladezeit des Superchargers wohl eher nicht in Anspruch nehmen.

Mit dem Tesla Model S von Hamburg nach Darmstadt – dritter Teil

269 km, der nächste Ladepunkt, die Raststätte Tecklenburger Land West.

Dieses Mal ist die Ladestation von RWE leicht zu finden. Sie liegt direkt vor der Raststätte.Darmstadt-3-1.png

Navi WilnsdorfWenn ich knapp kalkuliere, könnte ich den Supercharger in Wilnsdorf mit der vorhandenen Kapazität erreichen. Das Navi zeigt bei der Suche zuerst einmal die Luftlinienentfernung an. 158 km bis nach Wilnsdorf und 202 km projected range auf der Basis des Durchschnitts der letzten Kilometer. Da die tatsächliche Straßenentfernung aber 198 km sind, ist mir das dann doch ein wenig zu riskant. Ich beschließe noch einmal einen kräftigen Schluck aus der „Strom“-pulle zu nehmen, bevor ich weiterfahre.

Nachdem die Lavazzabar in Wildeshausen noch geschlossen war, als ich dort Rast gemacht habe, besteht hier nun die Möglichkeit für einen klasse Espresso und Gelegenheit den Blogbeitrag – zweiter Teil abzuschliessen.

Auch diese Rasstätte ist natürlich wieder mit Sanifair angereichert und mit HotSpot Zugang der Telekom. Da meine eine Stunde freier Internetzugang abgelaufen ist, logge ich mich mit meinen Telekom-Zugangsdaten ein, die ohnehin den HotSpot Zugang als Teil der Flatrate ohne zusätzliche Kosten enthalten.

Kurzer Exkurs: Zum dem Zeitpunkt, wo ich diesen Beitrag schreibe habe ich zwischenzeitlich ein Gespräch mit dem verantwortlichen Produktmanager der Telekom für die HotSpot Zugänge gesprochen, den ich zufällig bei meinem Kundenbesuch in Darmstadt noch getroffen habe. Nach dem ich von meinen Erfahrungen berichtet habe, ist dieser doch sehr zufrieden damit, dass diese Zugänge auch gerne genutzt werden und der Zugang problemfrei funktionierte.

Nach einer knappen Stunde habe ich eine rated range von 90 km (entspricht einem realen Reichweitenzuwachs bei 250 Wh/km von ca. 60 km) dazugewonnen und kann ganz beruhigt starten.

Übrigens ein kleiner Tipp für lange Autofahrten mit dem Tesla Model S. Hörbucher oder Zeitschriften im Audio-Format wie z.B. die brand eins. Rechtzeitig geplant und aus dem Internet hochgeladen bzw. von CD kopiert ins Smartphone oder auf den Stick ist das ein Genuß.  Ein CD Laufwerk hat der Tesla nicht.

Auf dem letzten  Streckenabschnitt habe ich mit Begeisterung den Beitrag von Wolf Lotter aus der aktuellen Ausgabe der brand eins zum Thema Werbung gehört.

Ach ja und eine Erfahrung noch: Ich habe auf der gesamten Strecke bis Tecklenburger Land einen Reichweitenverbrauch der rated range von ca. 400 km gehabt,  könnte also das nächste Mal auch ohne Halt in Wildeshausen direkt durchfahren und damit auf eine Pause, die ja immer zusätzliche Verteilzeiten mit sich bringt, verzichten. Ich würde dann an dieser Raststätte allerdings ca. zweieinhalb Stunden Ladepause bei der Nutzung des 22kw Typ2 Zugangs benötigen.

Mit dem ebenfalls an den Raststätten der Tank&Rast verfügbaren Jari Level 3 Anschluss (auch CHAdeMO genannt) der 50 KW Ladeleistung bringt, würde sich die Lade-/Pausenzeit deutlich auf  ca. 70 min. reduzieren.

Es bleibt dann immer noch das Restrisiko, dass die Stationen ausfallen oder besetzt sind.

Aber bald wird es auf der Strecke auch Supercharger Stationen mit 6-8 Ladeplätzen geben und dann sollten 40 min. Ladezeit ausreichen.